14.-22. Mai 2022 – Aktionswoche Alkohol – Weniger ist besser!

In den nächsten Tagen habe ich einige Artikel zum Thema Alkohol vorbereitet. Denn: Jeder kennt jemanden, der zuviel trinkt. Aber was ist eigentlich Zuviel? Eine Frage, die es sich lohnt, genauer zu betrachten.

Ist Trinken bei mir einfach eine schlechte Angewohnheit oder ist es schon mehr? Denke ich viel über meinen Alkoholkonsum nach? Hat mich jemand schon einmal drauf angesprochen? Bin ich schon unangenehm aufgefallen oder gar ausgefallen?

Vielleicht ist es an der Zeit einmal hinzuschauen und den Anfang zu machen, sich etwas Gutes zu tun. Besseres als ein Glas Bier, Wein oder Schnaps: Das gute Gefühl UNabhängig zu werden, zu sein, zu bleiben. Denn – um mit den Worten von Nathalie Stüben zu sprechen:

Nüchtern sein ist keine Qual, es bedeutet Freiheit.

Besucht mich: am 28.+ 29.5.2022 in Niedernhausen auf der FUGA 2022

Die Vorbereitungen laufen und ich freue mich sehr darauf. Es gibt viel zu bedenken: Standausstattung, Rollup, Plakate, Flyer, Visitenkarten und natürlich viele Glücksmomente. Ich bin gut vorbereitet und kann auf tatkräftige Unterstützung zählen. Spannend werden die Begegnungen und der Austausch mit den Besuchern und anderen Ausstellern.

Die Hemmschwelle der Besucher, sich auf ein Gespräch einzulassen, könnte eine Herausforderung sein. Immerhin habe ich weder schicke Klamotten noch hippe Accessoires im Angebot, sondern Themen, die vom Besucher eine Bereitschaft und Offenheit verlangen, sich einzulassen. Und das ohne Angst und Ablehnung, sondern mit Neugier nicht nur auf mich sondern insbesondere auf sich selbst.

Mein Messeangebot: Ein kostenfreies Traumfänger-Coaching: Ich unterstütze Dich dabei, Dich an neue oder alte Träume zu wagen. 30 wertvolle Minuten für Dich und Deine Zuversicht. 30 Minuten, um aus der Lethargie, dem Jammertal und dem Nichtstun zu kommen. Habe ich Dich neugierig gemacht? Ruf mich an, sende mir eine WhatApp-Nachricht oder eine Mail. Der Rest wird sich wie von selbst ergeben. Oder komm auf einen Kennenlernplausch auf der FUGA 2022 bei mir vorbei. Der Stand mit dem sonnengelben Dach gehört zu mir 😉

Gerne möchte ich mit den Besuchern über den Umgang mit Alkohol in unserer Gesellschaft plaudern. Weil Alkohol zu unserer Kultur gehört, wird der Umgang mit ihm überhaupt nicht hinterfragt. Menschen zu sensibilisieren und ein Bewusstsein für zu viel, zu oft und zu lange zu wecken, ist meine Absicht.

Ein weiteres Angebot an alle, die ihren Alkoholkonsum reduzieren möchten: Dein Alkoholfrei-Coaching, um herauszufinden wo Du stehst, was Du tun kannst. in einem Gespräch im geschützten Rahmen in meiner Praxis können wir gemeinsam der Erkenntnis näherkommen, ob du dir unnötige Gedanken machst oder es tun besser solltest – ohne Vorwürfe, Belehrungen oder Erwartungen. Zusammenhänge erkennen und Verständnis für unser Suchtgedächtnis erlangen, ist ein erster Schritt in die einzig richtige Richtung. Denn

„Nüchtern sein ist keine Qual, es bedeutet Freiheit“

Nathalie Stüben

Jahresende – Rückblick 2021 und Vorschau auf 2022

Gerne möchte ich Euch, liebe BesucherInnen, LerserInnen und Einfach-mal-Vorbei-SchauerInnen einen kleinen Einblick in meine persönliche Entwicklung geben:

Gefühlt ist das Jahr 2021 schon vorbei. Es hat sich viel getan. Mit den ersten Coachings ging es bereits Anfang des Jahres los. Was soll ich sagen: Es macht mir total viel Freude, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten! Auf lange Sicht gesehen, freue ich mich darauf, mich voll und ganz auf die Arbeit mit Klienten konzentrieren zu können.

Im April bin ich mit dem Studiengang zur Suchtberaterin fertig geworden. Die Prüfung war – coronabedingt – erst im Oktober möglich. Geschafft! Endlich. Ein Studiengang der mich herausgefordert hat.

Im Sommer, der keiner war, habe ich einige Workshops ausgearbeitet, die ich den verschiedenen Volkshochschulen im Umkreis angeboten habe. Keiner der Workshops hat die Mindestteilnehmerzahl erreicht. Also viel Arbeit erst mal für die Schublade. Aber nach dem Motto „Wer weiss für was es gut ist“, lasse ich mich nicht entmutigen.

Den Rest vom Sommer habe ich mir gegönnt: Auszeit mit einer Freundin, kreative Online-Kurse und viel Gartenzeit. So gestärkt ging es in den Herbst. Zur nächsten Fortbildung angemeldet: Medical Health First Aid-Ersthelferin, um für Kriseninterventionen besser gerüstet zu sein.

Von meiner Ausbildungsakademie kam die Einladung zum Ehemaligen-Event, um dort von meinem Werdegang und den Erfahrungen zu berichten. Ein wunderbares Netzwerktreffen!

Und zwischendurch immer wieder Beratungen, Coachings und Mutmacher-Gespräche, netzwerken und fachsimpeln.

Für das nächste Jahr lautet mein Motto „Sichtbarer werden“.

Bei meinem Arbeitgeber plane ich 2022 wieder eine Aktion zur Aktionswoche Alkohol anzustoßen, beim geplanten Gesundheitstag mitzuwirken und meine Kompetenzen im Betriebsrat einzubringen. 2022 ist Betriebsratswahljahr.

Ich habe mich zur Gewerbeausstellung im Nachbarort angemeldet. Ein aufregendes Projekt mit viel Vorbereitungs-Ideen dazu. Ich freue mich sehr darauf.

Das erste Give-Away ist entwickelt, gedruckt und bereit für alle, die sich einen Glücksmoment gönnen möchten:

Es gibt natürlich auch eine Rückseite, auf der Du Impulse findest. Na, neugierig? Du magst auch ein Exemplar haben? Aber gerne: Dafür brauche ich Deine Adresse. Einfach über das Kontaktformular senden, anrufen oder per WA senden. (zum Datenschutz: Die Adresse wird nur für diesen Versand verwendet und noch nicht mal digital erfasst. Ich schreibe sie auf einen Briefumschlag und das war es.) Ich würde mich sehr über Feedback dazu freuen.

Trauer und Wut – die beiden Schwestern

Wut wird im Rahmen der Trauer viel mehr tabuisiert als das, was man gemeinhin unter “Trauer” versteht. Wenn uns etwas genommen wird oder wenn jemand uns verlässt, dann reagieren wir mit Trauer, aber eben auch mit Aggression, mit Wut und Zorn.

Wut und Trauer gehören zusammen, sie sind Schwestern. Die Trauer ist dabei die passivere der beiden, sie will, dass man sich zurückzieht und den Verlust wahrnimmt, den Schmerz spürt und zulässt. Die Wut ist die aktive der beiden Schwestern, sie ist diejenige, die uns zeigt, dass etwas Wichtiges fehlt, die uns aber Energie gibt, antreibt und weiterkämpfen lässt. Wichtig ist, dass man beiden einen Platz gibt, denn sie haben beide ihre Berechtigung, die letztlich zur Bewältigung und Neuorientierung führen.

Wie kann man seine Wut bearbeiten?

Bedenklich oder “unethisch” ist lediglich das Kippen von Aggressionen in Gewalt. Aggressionen selbst sind nichts Böses oder Unmoralisches. Im Gegenteil: Sie sind angeboren psychische Kräfte und haben die wichtige Funktion, uns darüber zu informieren, dass ein Bedürfnis frustriert wird. Wir werden beispielsweise aggressiv, wenn wir Hunger haben. Die Aggression treibt uns an, etwas gegen den Hunger zu tun.

Aggressionen sind also lebenswichtig. Wir reagieren aggressiv

  • wenn wir etwas tun müssen, was wir nicht tun wollen,
  • wenn wir etwas nicht bekommen, was wir haben wollen,
  • wenn uns etwas genommen wird,
  • wenn wir etwas verlieren,
  • und wenn etwas kaputt geht.

All das macht uns unzufrieden, unglücklich, frustriert, aggressiv und natürlich auch traurig.

Aggression ist also eine Information darüber, dass wir etwas tun sollen, damit es uns besser geht. Sie treibt uns an. Daher ist es der falsche Weg, sich Aggressionen zu verbieten. Gesünder ist es, sich aggressive Gefühle wie Wut, Zorn und Hass bewusst zu machen und zu fragen: „Was frustriert mich gerade und was kann ich tun, dass es mir besser geht?“ Sobald sich meine Bedürfnislage verbessert, wird auch die Aggression verschwinden und das Kippen von Aggression in Gewalt wird verhindert.

Im Trauerfall lässt sich der Grund der Frustration meist nicht so einfach beheben, denn der Wunsch ist ja, den Verstorbenen wieder lebendig zu machen – und das geht nicht. Wut in der Trauer muss aber dennoch bearbeitet werden. Folgende Fragen und Strategien können helfen:

1. Spüre ich Wut, Zorn, Aggressionen? Mach dir Wut, Zorn, Hass und Aggressionen bewusst und lasse sie zu. Hab keine Schuldgefühle, denn das Zulassen von Wut gehört auch mit zur Trauer dazu! Halte dir vor Augen, dass die Wut wichtig ist, weil sie dir Kraft und Ansporn gibt, deine Arbeit aktiv voranzutreiben.

2. Gegen wen richtet sich diese Wut? Schreib demjenigen einen entrüsteten Brief. Das kann der Verstorbene sein, der Verursacher des Unfalls oder auch der liebe Gott.

Das fällt oft schwer, aber du kannst den Brief damit abschließen, indem du dem Verstorbenen erklärst, dass du wütend bist, weil du ihn ja liebst. Wäre der Verstorbene dir nämlich egal, wäre da keine Trauer, aber auch keine Wut.

Gott kannst du um Verständnis bitten. Du kannst ihm danken für die gemeinsame Zeit, die du mit dem Verstorbenen haben durftest, du kannst ihm aber auch sagen, dass du eine enorme Wut hast, dass er dir genommen wurde. Wenn der liebe Gott das nicht aushält, wer dann?

Und dem Unfallverursacher kannst du sagen: Ich weiß, dass du das nicht wolltest und dich jetzt schuldig fühlst. Dein Leben hat sich auch geändert, ich muss das jetzt aber loswerden, dass meine Wut auf dich kein Hass wird. Meine Wut richtet sich eigentlich gar nicht gegen dich als Person, sondern gegen das, was passiert ist.  Und das war einfach nur ein großes Unglück.

3. Warum habe ich Wut, was will sie mir genau sagen? Gibt es irgendetwas, das du tun kannst, dass es dir besser geht? Du kannst den Verstorbenen zwar nicht wieder lebendig machen, aber vielleicht tust du ja in deiner Trauer etwas, was dir gegen den Strich geht? Vielleicht gibst du dir zu wenig Erholungsphasen – das erschöpft und frustriert? Vielleicht achtest du zu viel darauf, was andere von dir erwarten und zu wenig auf dich selbst und deine wahren Bedürfnisse?

4. Wie kann ich Wut zum Ausdruck bringen? Sprich offen drüber, denn das hilft, Aggressionen abzubauen. Sehr hilfreich ist der körperliche Ausdruck durch Aktivität. Dadurch wird ein Ventil geöffnet und es kann „Dampf abgelassen“ werden. Boxen oder andere kämpferische Sportarten werden hier mitunter als Therapie empfohlen. Aber auch Trommeln, Stampfen, Schreien … und alles was „Laut-Sein“ provoziert, kann ein Ventil sein.

(Auszug aus einem Artikel von Dr. Christine Pernlochner)

Berufliche Veränderung

Wann hatten Sie das letzte Mal ein Leuchten in den Augen, als Sie jemandem erzählt haben, was Sie tun? Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen auf und mit unserer Arbeit. Um glücklich zu sein, braucht es Arbeit, die Sinn macht und Freude bereitet.

Lassen Sie uns auf die Suche gehen und herausfinden, was für Sie sinnhaftes Arbeiten und berufliche Erfüllung bedeutet und wie Ihr Traumjob genau aussieht.

Wie Sie ein erfülltes Berufsleben führen können, finden wir gemeinsamen heraus.

Stepp 1 – Standortbestimmung

  • Wo stehen Sie gerade auf Ihrer Lebensreise?
  • Wie sehen Ihre bis jetzt erreichte Ziele aus?
  • Wann waren Sie so richtig gut?
  • Wo ist das Potential für mehr Lebenszufriedenheit?

Stepp 2 – Ihre Stärken & Kompetenzen

  • Was macht Sie aus?
  • Was fällt Ihnen leicht, worin sind Sie so richtig stark?
  • Was sind Ihre echten authentischen Stärken?

Stepp 3 – Ihre berufliche Vision

  • Ihre Lebens- und Berufsziele
  • Wo wollen Sie hin, Worauf haben Sie Lust?
  • Wo können Sie Ihre Stärken und Fähigkeiten ausleben?
  • Was macht für Sie Sinn?
  • Alternativen prüfen und finden

Stepp 4 – Mindset-Check

  • Umsetzen von Zielen in die Tat
  • Der Blick nach Innen
  • mögliche Zweifel
  • hinderliche Denkmuster

Stepp 5 – Strategie & Bewerbung

  • Strategie für Ihren beruflichen Neuanfang
  • Ressourcen, Netzwerke, Kontakte
  • die nächsten Schritte
  • mögliche Stolpersteine
  • Motivation

Für weitere Informationen nehmen Sie gerne Kontakt zu mir auf:

Lernen Sie die Strategie der „Stehauf“ Menschen kennen

3533025729_b036878e83_b8-Wochen-Präventionskurs zur Stärkung der inneren Widerstandskraft

Das Seminar ist ideal für Sie …

  • wenn Sie destruktive Gedanken gegen
    konstruktive Gedanken austauschen wollen.
  • wenn Sie Ihr Leben in die eigenen Hände nehmen wollen.
  • wenn Sie aktiv und leistungsfähig durch den Tag gehen wollen.
  • wenn Sie innere Gelassenheit erreichen wollen.

Inhalte/Ziele

  • Bewältigungsstrategien bei Problemen anwenden und Lösungen entdecken
  • Steuern Ihrer Stimmungen und in Balance kommen
  • Wege finden zu mehr Akzeptanz von nachteiligen Umständen
  • Erkennen und Aktivieren der inneren Kraftquellen
  • mehr Einfluss auf Ihre berufliche und persönliche Zukunft nehmen
  • Krisen überwinden und durch persönliche Stärke wachsen
  • Erkennen der direkten Verbindung zwischen Resilienz und körperlichem und seelischem Wohlbefinden und Einfluss aufnehmen

Lernmethoden

  • Selbstanalyse durch Reflexion und Übungen
  • Austausch und Arbeiten in Kleingruppen
  • Erkenntnisaustausch und Diskussion im Plenum
  • Interaktive Vorträge
  • Achtsamkeits- und Meditationstechniken

Ablauf, Termine, Kosten

Dauer: 8 Abende à 90 Minuten
Teilnehmer: max. 6 Teilnehmer (unter Berücksichtigung der Corona-Auflagen)
Termin: in Planung/auf Anfrage
immer Montags von 18:30 – 20 Uhr
Kosten: 160 Euro inklusive Handouts