Resilienz – die erfolgreiche Strategie der „Stehauf“ Menschen – Multimodales Stressmanagement

Resilienztraining im Rahmen des multimodalen Stressmanagement zielt darauf ab, negative Folgen für die körperliche und psychische Gesundheit aufgrund von chronischen Stresserfahrungen zu vermeiden:

Durch gesundheitsförderndes Verhalten, Ressourceneinsatz, emotionale Flexibilität und die Fähigkeit, optimistisch in die Zukunft zu blicken, werden die individuellen Bewältigungskompetenzen gestärkt werden mit dem Ziel eines möglichst breiten Bewältigungsrepertoires und einer möglichst hohen Flexibilität im Umgang mit Stressbelastungen.

Die Bewältigungsbemühungen müssen auf drei verschieden Ebenen ansetzen. Dies wäre die instrumentelle, kognitive und palliativ-regenerativen Ebene.

Zum Thema Resilienztraining folgen weitere Infos. Geplant ist ein 8-Wochen-Kus im Spätherbst.

Einzelcoachings auf Anfrage.

Was bei der Trauerbewältigung helfen kann

In vielen Fällen helfen schon die kleinen Dinge, die den Verlust besser verarbeiten lassen:

  • Trauertagebuch führen
  • Gesprächspartner im Bekanntenkreis suchen
  • über den Verstorbenen sprechen
  • sich etwas Gutes tun
  • raus in die Natur gehen
  • sich verwöhnen
  • Freizeitaktivitäten
  • Freunde treffen
  • Lachen
  • mit dem Hausarzt sprechen – er kann beurteilen, ob eine Therapie sinnvoll ist, um aus dem Trauerprozess herauszufinden
  • einen professionellen Trauerbegleiter finden
  • einer Selbsthilfegruppe betreten

 

Was kannst Du tun, um einem Trauernden zu unterstützen?

Aktiv Hilfe anbieten, nicht sagen „Melde Dich, wenn ich etwas tun kann“ sondern aktiv werden: etwas kochen und vorbeibringen, telefonieren, den Trauernden zum Essen, zum Reden, zum Kaffeetrinken, zum gemeinsamen Spazierengehen, im Garten arbeiten einladen, einfach da sein. Aber auch: ihm Zeit geben. Jeder verarbeitet den Verlust anders, jeder hat sein eigenes Tempo.

In dem folgenden Artikel der Internetseite „Gesundheit und Wohlbefinden“ ist Trauer, Verlust, Trauerbewältigung und der Umgang damit gut beschrieben: Trauer und Verlust: Wie mit dem Verlustschmerz umgehen?

 

Trauer und Alter

Gerade im Alter macht man die Erfahrung, dass immer mehr Freunde, Bekannte und Verwandte „wegsterben“. Was macht das mit dem zurückbleibenden Menschen? Mehr noch als in jungen Jahren steht die Endlichkeit des eigenen Daseins im Mittelpunkt. Aber es hängt nicht vom Alter ab, wie man mit Verlust umgeht, sondern mit den entwickelten Strategien zum Umgang mit Problemen und der Einstellung zu Leben und Tod.

In der aktuellen weltweiten Krisen-Lage ist es eine nie dagewesene Situation, nicht wie gewohnt, von Verstorbenen Abschied nehmen zu können. Das macht den Trauerprozess schwierig, weil es noch unfassbarer wird, dass der geliebte Mensch tot ist. Keine Aufbahrung, keine große Trauerfeier, kein anschließendes Beisammensein mit allen, die den Toten und den/die Trauernden im Leben begleitet haben. Noch unfassbarer wird das, wenn der geliebte Mensch plötzlich und unerwartet stirbt und man nicht im Leben Abschied nehmen kann.

Umso wichtiger ist es, neue Rituale zu finden, um Abschied zu nehmen.

Corona – die Phasen der Trauer

Zwar handelt es sich bei den im Folgenden beschrieben Modellen um Modelle der Verarbeitung vom Sterben geliebter Menschen. Aber sie sind adaptierbar auf die Corona-Pandemie.

Nach Elisabeth Kübler-Ross gibt es 5 Phasen der Trauer

1             Nicht-wahrhaben-Wollen (Leugnen) und Isolierung (englisch Denial)

2             Zorn (englisch Anger)

3             Verhandeln (englisch Bargaining)

4             Depression und Leid (englisch Depression and Grief)

5             Annahme (englisch Acceptance)

Bei Verena Kast finden sich 4 Trauer-Phasen

1             Nicht-Wahrhaben-Wollen

2             aufbrechende Emotionen

3             suchen, finden, sich trennen

4             neuer Selbst- und Weltbezug

Der systemische Theologen Yorick Spiegel beschreibt ebenfalls 4 Phasen der Trauer

1             Schockphase

2             kontrollierte Phase

3             Phase der Regression

4             Phase der Anpassung

In der Trauerarbeit ist der Trauerprozess kein passiver Vorgang. Man muss daran arbeiten, aktiv werden, um die Trauer zu überwinden. Der Trauerprozess ist individuell und jeder verarbeitet den Verlust anders. Deshalb sind diese Modelle nur Anhaltspunkte um zu reflektieren, wo man derzeit steht.

Quellen: Wikipedia

Krisen-Zeiten – Mach mal Pause

Lass Dich nicht verrückt machen, mach mal eine Pause von der Informationsflut. Höre Musik, kein Radio, besser eine CD, die Dich schon lange begleitet. Eine die Dich schon durch so manches Tal getragen hat.

Ganz bewußt eine Pause machen. Pause vom Homeoffice, Pause von der Nachrichtenflut. Ich brauche sie. So sehr WhatsApp, Facebook, Instagram etc. zum Zusammenhalt beitragen, so sehr regen mich die Beiträge manches Mal auf. Ich gebe mir nur eine begrenzte Zeit, in der ich mich damit beschäftige. Auch wenn ich mit Familie, Freunden, Arbeitskollegen, Nachbarn und Bekannten in Kontakt bleiben will, ich habe nur begrenzte Kapazitäten zur Verfügung.

Meine Musik heute: Eagles, One of these Nights.

Nachhaltige Kaffeepause

Zwischenzeiten

20. März 2020 – 3 Monate nach dem ersten hoffnungsvollen Blogbeitrag im Januar.

Im Geiste hatte ich damals schon alles geplant, mir ausgemalt und war bereit, um loszulegen. Die äußeren Umstände haben sich geändert. Jetzt steht alles still, Termine werden verschoben, auf später, auf niemals wieder. Abschluss-Seminar verschoben, Abschlussprüfung verschoben. So werden Planungen einfach mal vom Tisch gewischt.

Dafür startet die nächste Ausbildung – Suchtberatung – ohne, dass die erste richtig abgeschlossen werden kann. Es ist eine Formsache, aber eben wichtig, um den Kopf frei zu bekommen für Neues. Mit dem neuen Thema ist damit der Kopf beschäftigt und ich kann meine Gedanken darauf konzentrieren. Draußen ist es still. In der Broterwerbsarbeit ist ab nächster Woche rollierende Homeoffice-Planung angesagt.

Solche Zeiten schreien danach festgehalten zu werden – ach nein, das ist ein blöder Ausdruck. Ich will sie lieber loswerden, was aber mit festhalten nicht wirklich funktioniert. Sagen wir lieber, ich will diese Zeiten niederschreiben. Mit diesem Ausdruck ist besser zu arbeiten. Niederschreiben, sie wegschreiben, auf dass sie schnell vergehen.

Was wird diese Zwischenzeit mit uns machen? Dazu wird genügend geschrieben in den sozialen Netzwerken, für die ich mir ein tägliches Zeitlimit setze, um nicht ständig mit Neuigkeiten, Meinungen, kruden Verschwörungstheorien, unsinniger Panikmache befeuert zu werden.

Ich brauche Pausen, um mich zu stärken, Pausen, um mich auf Schönes einlassen zu können, Pausen, die ich füllen möchte mit Gartenarbeit, durchatmen, Musikhören, Musikmachen, lernen – eben mit allem was ich ohne andere Menschen machen kann, um das Corona-Thema eben mal nicht die Oberhand gewinnen zu lassen.

 

Loslegen!

neujahrDas neue Jahr hat begonnen. Mit großen Schritten gehe ich auf das Ende meiner Ausbildung zu.

Ich fühle mich bereit, meine ersten Klienten anzunehmen. Zwar weiss ich jetzt noch nicht, wie ich das angehen soll und ob es der richtige Weg ist, dies auch noch hier in mein Blog zu schreiben. Aber: Das bin ICH. Offen und bereit über alles zu reden und ohne Hemmungen auch zuzugeben: Ja, ich habe erst begonnen, aber ich könnte einen Schritt weiter sein, als Du. Und damit ein Schlüssel zum Loslegen für Dich, zum Perspektivwechsel, zum Richtungswechsel.

Damit bin ich mutig und zuversichtlich und bereit, diesen neuen Weg zu gehen. Kommst Du  mit?

Voraussetzung: Du hast ein Problem und willst das wirklich lösen. Du bist bereit, Dich zu öffnen und vor allem: Mitzuarbeiten und den Perspektivwechsel aktiv mitzugestalten!

Ich freue mich auf Deine Kontaktaufnahme. Alles weitere persönlich und absolut vertraulich. Email: SD.psychologische.beratung@gmx.de, Telefon: 0177 6268000