Die 7 Säulen der Resilienz – Säule 7 Netzwerkorientierung

Netzwerkorientierung

Es ist wichtig ein Netz von Menschen zu haben, auf die man zurückgreifen kann. Familie, Freunde, Kollegen. In eine Gemeinschaft eingebunden zu sein gibt ein Gefühl von Sicherheit und innerer Stärke. Gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig auf sein Netzwerk zurückgreifen zu können.

Ein gutes Netzwerk kann dabei behilflich sein, eine Lösung für ein vorhandenes Problem zu finden. Andere Personen in schwierigen Situationen nach Hilfe zu fragen und diese auch anzunehmen ist ein Zeichen von Stärke.

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Die 7 Säulen der Resilienz – Säule 6 Verantwortung

Verantwortung übernehmen

…heißt sich aktiv für die Erreichung der eigenen Ziele einzusetzen und Eigeninitiative zu entwickeln.

Das setzt eine realistische Einschätzung der Situation und des eigenen Beitrags daran voraus.

Wir selbst sind die entscheidende Kraft in unserem Leben. Äußere Einflüsse und Krisen spielen nur bedingt eine Rolle.

Erst wenn wir das erkennen, sind wir auch bereit, die Opferrolle zu verlassen und Verantwortung zu übernehmen. Die Folge ist, dass wir unsere Handlungsfähigkeit zurückgewinnen und Bewältigungsmuster entwickeln.


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Die 7 Säulen der Resilienz – Säule 5 Opferrolle verlassen

Opeferrolle verlassen

Das heißt, sie nehmen bei Erfolgen ihren eigenen Anteil bewusst wahr und erkennen, dass bei Rückschlägen häufig auch der Zufall eine Rolle spielt. Menschen ohne entsprechende Resilienzsfähigkeit schreiben meist Erfolge dem Glück und Rückschläge dem eigenen Verhalten zu. Das heißt, sie nehmen bei Erfolgen ihren eigenen Anteil bewusst wahr und erkennen, dass bei Rückschlägen häufig auch der Zufall eine Rolle spielt.

Die Opferrolle zu verlassen bedeutet, die Passivität aufzugeben, bei Erfolgen den eigenen Anteil bewußt wahrzunehmen und Rückschläge nicht einem eigenen Versagen zuzuschreiben.

Dafür ist es notwendig, eigene Einstellungen zu verändern, die Perspektive zu wechseln und die Möglichkeiten zu entdecken, die im TUN stecken.

Die 7 Säulen der Resilienz – Säule 3 Akzeptanz

Akzeptanz

Akzeptanz heißt sich selbst zu akzeptieren und auch bei Veränderungen loslassen zu können. Akzeptanz ist auch, den Mut zu haben, die Realität anzunehmen und vor allem: das Gute im nicht mehr Änderbaren zu sehen.

Einen besonders guten Artikel zum Thema Akzeptanz findest Du in diesem lesenswerten Blog: Barrierefrei-im-Kopf von Sebastian Wächter. Generell finden sich bei diesem bemerkenswerten Keynote Speaker alles zum Thema Resillienz. 

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Die 7 Säulen der Resilienz – Säule 2 Optimismus

 

Optimismus

Hoffnungsfroh und positiv in die Zukunft zu blicken und an einen guten Verlauf der Dinge zu glauben, ist das Kennzeichen von OPTIMISMUS.

Optimismus kann man lernen!

Optimisten bestimmen die Wahl der Bewältigungsstrategie, schmieden Pläne, haben konkrete Ziele.

Optimisten wissen, dass sie ihr eigenes Leben in die Hand nehmen können und dass Schwierigkeiten und Krisen vorübergehend sind.

Katastrophenphantasien können gerade bei Rückschlägen oder Schicksalsschlägen in eine gedankliche Abwärtsspirale ziehen. Das führt oft zu einer Schockstarre, einem Aufgeben oder führt in die klassische Opferrolle, der sich viele Menschen hingeben. Optimistische Menschen sind überzeugt, dass Stress, Rückschläge und Schicksalsschläge vorübergehend sind und ihr Leben grundsätzlich positiv ist. Deshalb fallen sie weniger stark in ein Loch, sind bereit Situationen auszuhalten, unternehmen schnelle Anstrengungen, um aktiver einen besseren Zustand herbeizuführen.

Optimismus und Glücklich sein gehören zusammen!

 

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Die 7 Säulen der Resilienz – Säule 1 Zukunftsplanung

Zukunft planen

Diese Säule befasst sich damit, die Zukunft aktiv und bewusst vorzubereiten.

Resiliente Menschen haben Visionen und entwickeln Ziele, wie sie leben und arbeiten wollen. SMARTE Ziele sind wichtig für die Planung. Das Ziel muss erreichbar und spezifisch sein. Du lernst wie Du Ziele besser definierst, um sie erreichen zu können, unter Berücksichtigung Deiner Persönlichkeit und Lebensumstände und Werte.

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Resilienz – Präventionskurs vom 12.10.-30.11.2020

Premiere: meine erste vertonte Powerpoint-Präsentation. Und dieser Premiere, die ja eigentlich nur auf den Präventionskurs hinweist, folgt im Oktober die nächste: Der erste geplante Workshop im Rahmen meiner Tätigkeit als psychologische Beraterin in meinen Praxisräumen.

Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe, ganz im Sinne der persönlichen Herausforderung: Hervortreten aus der Komfort-Zone.

Über Fragen im Vorfeld, Begeisterungsbekundungen, wohlwollende Kenntnisnahme, aber auch konstruktive Kritik freue ich mich.

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Zwischenzeiten

20. März 2020 – 3 Monate nach dem ersten hoffnungsvollen Blogbeitrag im Januar.

Im Geiste hatte ich damals schon alles geplant, mir ausgemalt und war bereit, um loszulegen. Die äußeren Umstände haben sich geändert. Jetzt steht alles still, Termine werden verschoben, auf später, auf niemals wieder. Abschluss-Seminar verschoben, Abschlussprüfung verschoben. So werden Planungen einfach mal vom Tisch gewischt.

Dafür startet die nächste Ausbildung – Suchtberatung – ohne, dass die erste richtig abgeschlossen werden kann. Es ist eine Formsache, aber eben wichtig, um den Kopf frei zu bekommen für Neues. Mit dem neuen Thema ist damit der Kopf beschäftigt und ich kann meine Gedanken darauf konzentrieren. Draußen ist es still. In der Broterwerbsarbeit ist ab nächster Woche rollierende Homeoffice-Planung angesagt.

Solche Zeiten schreien danach festgehalten zu werden – ach nein, das ist ein blöder Ausdruck. Ich will sie lieber loswerden, was aber mit festhalten nicht wirklich funktioniert. Sagen wir lieber, ich will diese Zeiten niederschreiben. Mit diesem Ausdruck ist besser zu arbeiten. Niederschreiben, sie wegschreiben, auf dass sie schnell vergehen.

Was wird diese Zwischenzeit mit uns machen? Dazu wird genügend geschrieben in den sozialen Netzwerken, für die ich mir ein tägliches Zeitlimit setze, um nicht ständig mit Neuigkeiten, Meinungen, kruden Verschwörungstheorien, unsinniger Panikmache befeuert zu werden.

Ich brauche Pausen, um mich zu stärken, Pausen, um mich auf Schönes einlassen zu können, Pausen, die ich füllen möchte mit Gartenarbeit, durchatmen, Musikhören, Musikmachen, lernen – eben mit allem was ich ohne andere Menschen machen kann, um das Corona-Thema eben mal nicht die Oberhand gewinnen zu lassen.