Sichtbarkeit, das Motto des Jahres

Die Pläne für das Jahr 2022 nehmen Gestalt an. Am Wochenende war ich bei der Traumfängeraktion von Monica Deters, million-dreams.de dabei. Zwei Coachees konnte ich auf ihrem Weg begleiten.

Und am 28./29. Mai mache ich bei der örtlichen Gewerbeausstellung mit. Das ist der bislang größte Schritt in Richtung Sichtbarkeit. Dafür habe ich ein schönes Roll-up gestaltet, das künftig auch meine Praxisräume zieren wird.

Und meine Glücksmomente werden dabei sein. Sie sind Icebraker, um mit den Menschen in Kontakt zu kommen.

Neue Träume braucht das Land!

⭐️Ich bin dabei!⭐️

Am 20. März 2022 ist es soweit – ich werde bei der großen deutschlandweiten „Traumfänger“-Gemeinschaftsaktion mehrere Menschen KOSTENFREI darin coachen, sich an neue Träume zu wagen. Es ist der offizielle und internationale „TAG DES GLÜCKS“ und außerdem offizieller FRÜHLINGSANFANG und es wird ein imaginärer riesengroßer TRAUMFÄNGER über ganz Deutschland gespannt. Es machen noch hunderte andere Coaches mit, so dass an diesem Tag hoffentlich tausende Menschen kostenfrei gecoacht werden, wieder voll durchzustarten in ihrem Leben oder im Job. Und abends gibt es ein LIVE-STREAMING aus Köln dazu. ⭐️

Ich persönlich finde diese Aktion klasse. Du auch? Egal, wo du lebst, auch du kannst dich an diesem Tag kostenfrei coachen lassen. Oder du bist selbst auch als Coach dabei? Es ist für eine gute Sache. ⭐️

Freu dich auf diese wunderbare Aktion und MACH MIT! Hier erfährst du mehr: http://www.million-dreams.de

#milliondreams

#traumfänger

#switchitBaby

Natürlich kannst du dich auch direkt mit mir in Verbindung setzen für ein kostenfreies 30-Minuten-Coaching am 20.3.2022. Dieses Angebot gilt exklusiv nur für diesen Tag.

Mein Interview in der ALH-Akademie

Interview mit Stefanie Dinges

Absolventin – Psychologischer Berater & Suchtberater 

In welcher persönlichen und beruflichen Situation warst Du vor Deiner Ausbildung und was hat Dich motiviert, etwas Neues zu wagen?
Bevor ich mit der Ausbildung zur Psychologischen Beraterin und später auch zur Suchtberaterin bei der ALH begonnen hatte, war (und bin ich noch heute) in einem mittelständischen Unternehmen im Bereich Marketing tätig.

Wann kam der Augenblick, in dem Du das erste Mal überlegt hast, Dich selbstständig zu machen? 
Heute bin ich 59 und ich war schon mit 21 das erste Mal selbständig mit einem kleinen Einzelhandelsgeschäft.
Mit 37 habe ich mich wieder in die Selbständigkeit begeben und hatte eine kleine Werbe- und PR-Agentur. 10 Jahre lang war ich gerne aber eben immer „ständig“ am Arbeiten. Diese Selbständigkeit führte zum ersten Burnout. Danach krempelte ich mein Leben um und ich habe nur noch mit halber Kraft – im wahrsten Sinne des Wortes – gearbeitet. 

2018, bevor ich meine Ausbildungen bei der ALH begonnen hatte, war ich wieder an dem Punkt der Depression und Unzufriedenheit und hatte ein Gefühl, unausgefüllt zu sein, wie die beiden Male vorher auch. Aber ich habe dieses Mal einen ganz anderen Weg eingeschlagen. Endlich etwas tun, das sinnstiftend ist, etwas das mir und anderen Menschen wirklich weiterhilft. Aber dahin kam ich erst, als ich aufgehört habe einen neuen Job zu suchen, der zu mir passt und den ich offensichtlich nicht finden konnte. Perspektivwechsel sozusagen. Ich habe mich gefragt, was möchte ich die nächsten Jahre tun, um auch nach der Notwendigkeit, Geld verdienen zu müssen, immer noch Sinn im täglichen Tun zu finden.

Wie lange dauerte es dann, bis Du diesem Gedanken gefolgt bist und wie sahen Deine ersten Schritte in die Selbstständigkeit aus?
Vom ersten zarten Gedanken daran bis zum Absenden der Anmeldung – für meine Verhältnisse ging das in rasender Geschwindigkeit – vergingen nur etwa drei Monate. Begonnen hat alles mit einem SKOLL-Training in der Fachambulanz der Caritas Wiesbaden. Teilnehmer waren Menschen, die ihrem Zuviel an Alkohol, Spielen, Rauchen etc. auf den Grund gehen wollten. In diesem Seminar hatte ich ständig das Gefühl, mehr auf die Seite der Trainerinnen zu gehören, als auf die Seite der Teilnehmer. Mir hat das sehr gefallen, wie diese beiden Frauen das Training geleitet hatten. „So etwas möchte ich auch tun!“ war meine Erkenntnis des Trainings. 
Im April 2019 ging es dann schon los an der ALH. Mit der Ausbildung zur Psychologischen Beraterin habe ich die Basis geschaffen. Schon in den ersten Ausbildungswochen habe ich meine Praxisräume visualisiert, eine Webseite begonnen aufzubauen und die ersten groben Beratungskonzepte ausgearbeitet. 2020 schloss sich die Ausbildung zur Suchtberaterin an. Ende 2020 / Anfang 2021 durfte ich meine ersten Klienten in meinen Räumen empfangen und bin seit dem zu finden unter: www.loslegenlernen.com/.

Gab es Momente, in denen Du am liebsten alles abgebrochen hättest? Wenn ja: Wie bist Du mit diesen Situationen umgegangen und vor allem, wie hast Du es dann geschafft, weiterzumachen?
Es gab und gibt immer Zeiten, in denen ich Durchhänger habe und am Zweifeln bin. Mir hilft es, mich mit Kommilitoninnen und Kolleginnen auszutauschen und deren Erfahrungen mit Misserfolgen, Zeiten des Stillstandes und Zweifeln zu hören. Und wenn gar nix mehr geht: Einfach mal alle Fünfe gerade sein lassen und eine Auszeit nehmen. Nach einem solchen Wochenende (wenn mehr Zeit nicht ist) kann ich immer wieder neu durchstarten, kann Dinge neu bewerten, weil ich Abstand gewonnen habe und finde wieder den Weg, auf dem es irgendwie und oft irgendwie besser als vorher weitergeht.

Erzähl uns doch gerne ein wenig über Deine Beratung: Was bietest Du an und wer kann zu Dir kommen?
Jeder kann eine Erstberatung erhalten, in der ich zumindest weiterhelfe, indem ich an fachkundige Spezialisten weiterverweise. Oft muss ich den Unterschied zwischen Psychologischer Beratung und Psychotherapie erklären.
Ich bin spezialisiert auf Resilienz-Trainings, berufliche Veränderung, Suchtberatung und überbrückende Gespräche bis zum Start einer Psychotherapie. 
Resilienz-Trainings biete ich in zwei Varianten an: Den Kurz-Workshop mit 4 Einheiten und den Intensiv-Workshop mit 8 Einheiten, der im günstigsten Fall auch 8 Wochen dauert, denn Veränderung braucht Zeit und Raum.
Bei der beruflichen Veränderung steht das persönliche Wachstum im Mittelpunkt. Hier gehe ich individuell auf die Wünsche und Anforderung ein. 
Beim sensiblen Thema Suchtberatung geht es mir darum, Klienten einen bewussten Umgang mit Sucht/-Genussmitteln nahezubringen. Es geht nicht um Abstinenz, sondern um den gesunden Umgang damit. Bad Habits haben sicher die meisten von uns. Da ist mein Ansatz.

Welchen Tipp würdest Du Dir rückblickend an die Hand geben, wenn Du noch einmal mit Dir zu Deinen Anfangszeiten sprechen könntest? 
Ich würde mir sagen: Du schaffst das!  Lass Dich nicht verrückt machen, durch die vielen neuen Fachausdrücke. Du musst nicht perfekt sein, Du musst nicht alles wissen, Du musst nur wissen, woher und von wem du die wichtigen und richtigen Informationen erhältst.

Was bei der Trauerbewältigung helfen kann

In vielen Fällen helfen schon die kleinen Dinge, die den Verlust besser verarbeiten lassen:

  • Trauertagebuch führen
  • Gesprächspartner im Bekanntenkreis suchen
  • über den Verstorbenen sprechen
  • sich etwas Gutes tun
  • raus in die Natur gehen
  • sich verwöhnen
  • Freizeitaktivitäten
  • Freunde treffen
  • Lachen
  • mit dem Hausarzt sprechen – er kann beurteilen, ob eine Therapie sinnvoll ist, um aus dem Trauerprozess herauszufinden
  • einen professionellen Trauerbegleiter finden
  • einer Selbsthilfegruppe betreten

Was kannst Du tun, um einem Trauernden zu unterstützen?

Aktiv Hilfe anbieten, nicht sagen „Melde Dich, wenn ich etwas tun kann“ sondern aktiv werden: etwas kochen und vorbeibringen, telefonieren, den Trauernden zum Essen, zum Reden, zum Kaffee trinken, zum gemeinsamen Spazierengehen, im Garten arbeiten einladen, einfach da sein. Aber auch: ihm Zeit geben. Jeder verarbeitet den Verlust anders, jeder hat sein eigenes Tempo.

In dem folgenden Artikel der Seite „Gesundheit und Wohlbefinden“ ist Trauer, Verlust, Trauerbewältigung und der Umgang damit gut beschrieben: Trauer und Verlust: Wie mit dem Verlustschmerz umgehen?

Gerade im Alter macht man die Erfahrung, dass immer mehr Freunde, Bekannte und Verwandte „wegsterben“. Was macht das mit dem zurückbleibenden Menschen? Mehr noch als in jungen Jahren steht die Endlichkeit des eigenen Daseins im Mittelpunkt. Aber es hängt nicht vom Alter ab, wie man mit Verlust umgeht, sondern mit den entwickelten Strategien zum Umgang mit Problemen und der Einstellung zu Leben und Tod.

Wenn es in Lockdownzeiten oder durch andere Widrigkeiten nicht wie gewohnt, von Verstorbenen Abschied genommen werden kann, macht das den Trauerprozess umso schwieriger, weil es noch unfassbarer wird, dass der geliebte Mensch tot ist. Keine Aufbahrung, keine große Trauerfeier, kein anschließendes Beisammensein mit allen, die den Toten und den/die Trauernden im Leben begleitet haben. Noch unfassbarer wird das, wenn der geliebte Mensch plötzlich und unerwartet stirbt und man nicht im Leben Abschied nehmen kann.

Umso wichtiger ist es, neue Rituale zu finden, um Abschied zu nehmen.

Erinnerung

Zwischenzeiten

20. März 2020 – 3 Monate nach dem ersten hoffnungsvollen Blogbeitrag im Januar.

Im Geiste hatte ich damals schon alles geplant, mir ausgemalt und war bereit, um loszulegen. Die äußeren Umstände haben sich geändert. Jetzt steht alles still, Termine werden verschoben, auf später, auf niemals wieder. Abschluss-Seminar verschoben, Abschlussprüfung verschoben. So werden Planungen einfach mal vom Tisch gewischt.

Dafür startet die nächste Ausbildung – Suchtberatung – ohne, dass die erste richtig abgeschlossen werden kann. Es ist eine Formsache, aber eben wichtig, um den Kopf frei zu bekommen für Neues. Mit dem neuen Thema ist damit der Kopf beschäftigt und ich kann meine Gedanken darauf konzentrieren. Draußen ist es still. In der Broterwerbsarbeit ist ab nächster Woche rollierende Homeoffice-Planung angesagt.

Solche Zeiten schreien danach festgehalten zu werden – ach nein, das ist ein blöder Ausdruck. Ich will sie lieber loswerden, was aber mit festhalten nicht wirklich funktioniert. Sagen wir lieber, ich will diese Zeiten niederschreiben. Mit diesem Ausdruck ist besser zu arbeiten. Niederschreiben, sie wegschreiben, auf dass sie schnell vergehen.

Was wird diese Zwischenzeit mit uns machen? Dazu wird genügend geschrieben in den sozialen Netzwerken, für die ich mir ein tägliches Zeitlimit setze, um nicht ständig mit Neuigkeiten, Meinungen, kruden Verschwörungstheorien, unsinniger Panikmache befeuert zu werden.

Ich brauche Pausen, um mich zu stärken, Pausen, um mich auf Schönes einlassen zu können, Pausen, die ich füllen möchte mit Gartenarbeit, durchatmen, Musikhören, Musikmachen, lernen – eben mit allem was ich ohne andere Menschen machen kann, um das Corona-Thema eben mal nicht die Oberhand gewinnen zu lassen.