Was bei der Trauerbewältigung helfen kann

In vielen Fällen helfen schon die kleinen Dinge, die den Verlust besser verarbeiten lassen:

  • Trauertagebuch führen
  • Gesprächspartner im Bekanntenkreis suchen
  • über den Verstorbenen sprechen
  • sich etwas Gutes tun
  • raus in die Natur gehen
  • sich verwöhnen
  • Freizeitaktivitäten
  • Freunde treffen
  • Lachen
  • mit dem Hausarzt sprechen – er kann beurteilen, ob eine Therapie sinnvoll ist, um aus dem Trauerprozess herauszufinden
  • einen professionellen Trauerbegleiter finden
  • einer Selbsthilfegruppe betreten

 

Was kannst Du tun, um einem Trauernden zu unterstützen?

Aktiv Hilfe anbieten, nicht sagen „Melde Dich, wenn ich etwas tun kann“ sondern aktiv werden: etwas kochen und vorbeibringen, telefonieren, den Trauernden zum Essen, zum Reden, zum Kaffeetrinken, zum gemeinsamen Spazierengehen, im Garten arbeiten einladen, einfach da sein. Aber auch: ihm Zeit geben. Jeder verarbeitet den Verlust anders, jeder hat sein eigenes Tempo.

In dem folgenden Artikel der Internetseite „Gesundheit und Wohlbefinden“ ist Trauer, Verlust, Trauerbewältigung und der Umgang damit gut beschrieben: Trauer und Verlust: Wie mit dem Verlustschmerz umgehen?

 

Trauer und Alter

Gerade im Alter macht man die Erfahrung, dass immer mehr Freunde, Bekannte und Verwandte „wegsterben“. Was macht das mit dem zurückbleibenden Menschen? Mehr noch als in jungen Jahren steht die Endlichkeit des eigenen Daseins im Mittelpunkt. Aber es hängt nicht vom Alter ab, wie man mit Verlust umgeht, sondern mit den entwickelten Strategien zum Umgang mit Problemen und der Einstellung zu Leben und Tod.

In der aktuellen weltweiten Krisen-Lage ist es eine nie dagewesene Situation, nicht wie gewohnt, von Verstorbenen Abschied nehmen zu können. Das macht den Trauerprozess schwierig, weil es noch unfassbarer wird, dass der geliebte Mensch tot ist. Keine Aufbahrung, keine große Trauerfeier, kein anschließendes Beisammensein mit allen, die den Toten und den/die Trauernden im Leben begleitet haben. Noch unfassbarer wird das, wenn der geliebte Mensch plötzlich und unerwartet stirbt und man nicht im Leben Abschied nehmen kann.

Umso wichtiger ist es, neue Rituale zu finden, um Abschied zu nehmen.

Krisen-Zeiten – Mach mal Pause

Lass Dich nicht verrückt machen, mach mal eine Pause von der Informationsflut. Höre Musik, kein Radio, besser eine CD, die Dich schon lange begleitet. Eine die Dich schon durch so manches Tal getragen hat.

Ganz bewußt eine Pause machen. Pause vom Homeoffice, Pause von der Nachrichtenflut. Ich brauche sie. So sehr WhatsApp, Facebook, Instagram etc. zum Zusammenhalt beitragen, so sehr regen mich die Beiträge manches Mal auf. Ich gebe mir nur eine begrenzte Zeit, in der ich mich damit beschäftige. Auch wenn ich mit Familie, Freunden, Arbeitskollegen, Nachbarn und Bekannten in Kontakt bleiben will, ich habe nur begrenzte Kapazitäten zur Verfügung.

Meine Musik heute: Eagles, One of these Nights.

Nachhaltige Kaffeepause